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Permakultur Akademie
Permakultur Institut e.V.
Im Garten 11
51503 Hoffnungsthal
Tel: 02205-9198383

Das Basisjahr – die Samen ausbringen...

Das Basisjahr ermöglicht dir, die Inhalte des Permakultur Design Kurses zu vertiefen, von der Begeisterung über Permakultur ins aktive Handeln zu kommen und zukunftsfähige Ansätze im eigenen Alltag umzusetzen. Entsprechend der drei ethischen Säulen der Permakultur: Earth Care, People Care, Fair Share wendest du Permakultur auf möglichst viele Dimensionen des Wandels hin zu mehr Zukunftsfähigkeit an.


VK Gerswalde

 

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Voraussetzung für den Einstieg in die Permakultur Design Weiterbildung ist die erfolgreiche Teilnahme an einem 72h Permakultur Design Kurs.

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Das Basisjahr im Überblick

In diesem PDF erfährst du alles über das Basisjahr Start Juli 2017

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Als feste Gruppe verbindet ihr euch im Startworkshop miteinander, steht über das Jahr hinweg in den Kursen und in Telefonkonferenzen in Austausch miteinander und werdet vom Basisjahrteam begleitet.


Drei dreitägige thematische Kurse bieten dir und deiner Gruppe Raum, in verschiedenen Bereichen euer permakulturelles Fachwissen zu fundieren, es in Gestaltungsübungen anzuwenden und euch von Permakultur Praxisorten und Permakultur Lehrer*innen inspirieren zu lassen.

Der Fernkurs „Der rote Faden“ unterstützt euch dabei, euch auch zuhause zwischen den Kursen eine reichhaltige Permakultur-Lernlandschaft aufzubauen. Dabei übst du dich darin, mit den Sichtweisen der Permakultur auf dein Leben zu schauen, die Gestaltungsprinzipien als Kompass für nachhaltiges Handeln zu nutzen, Ideen für Veränderungen zu entwickeln und diese auf den Weg zu bringen. Du stärkst deine Verbindung zur Natur, ihren Rhythmen und den Stoff- und Energiekreisläufen, von denen wir alle Teil sind.

Über die Arbeit an mindestens zwei eigenen Permakultur Projekten wirkst du in deinem Umfeld und erfährst dich als Gestalter*in im Austausch mit Natur und Menschen. Du lernst, zentrale Werkzeuge von Permakultur Gestaltung anzuwenden, die dich im Beobachten, im Verstehen systemischer Bezüge, im kreativen Entwerfen und im erfolgreichen Umsetzen unterstützen.

In einem individuellen Designtutorium, Fachtutorium oder Coaching kannst du die Expertise eines erfahrenen Permakultur Gestalters für dich und deine Projekte nutzen.

Im Laufe des Basisjahres kannst du für dich herausfinden, ob professionelle Permakultur Gestaltung dir liegt. Dabei unterstützen dich entsprechende Fernkursthemen und das Tutorium. Außerdem stehen dir die Basisjahrbegleiterinnen für Beratung zur Verfügung. Entscheidest du dich, die Weiterbildung mit der Aufbauphase fortzusetzen, so kannst du im verbleibenden Basisjahr die notwendigen Grundlagen für deinen weiteren Weg zum/zur Permakultur Gestalter*in legen.

Im Abschlussworkshop teilt ihr in kleinen Präsentationen eure Projektarbeit und den permakulturellen Lernweg miteinander und beendet das Jahr mit dem „Zertifikat des Basisjahres Permakultur Design (PKA)“.

 

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Das Basisjahr im Detail

 

Alle Kurse im Basisjahr im Überblick


Startworkshop:
Gemeinsam die Grundlagen legen  
06. - 09.07.2017  
Johannishöhe / Tharandt / Sachsen

Kurs 1:  
Gärntnern powered by Permakultur
17. - 20.08.2017
Lebensgarten Steyerberg / Niedersachsen

Kurs 2:  
Gemeinsam wirken – zukunftsfähig gestalten  
30.11. -03.12.2017
Kleinkrausnik / Niederlausitz

Kurs 3:
Waldgärten und weitere großflächige regenerative Landnutzungsmöglichkeiten und ihre Gestaltung in der Permakultur  
26.- 29.04.2018 
Bannmühle / Odernheim am Glan / Nordpfalz

Abschlussworkshop:
Abrunden und Bilanz ziehen  
16. - 19.08.2018
Kettewitz / Meißen / Sachsen

 

Die Präsenzkurse im Detail

Startworkshop – Gemeinsam die Grundlagen legen
06. - 09.07.2017   Johannishöhe / Tharandt / Sachsen

Wir starten gemeinsam im Juli 2017 im Umweltbildungshaus Johannishöhe  in das Basisjahr der Weiterbildung.  Neben dem gegenseitigen Kennenlernen wirst du an diesem Wochenende einen Aus- und Überblick über das kommende Jahr erhalten. Wir werden an eure Erfahrungen aus dem Permakultur Design Kurs anknüpfen und eine gemeinsame Wissensgrundlage v.a. in Bezug auf Gestaltungsprozesse und -prinzipien für das Basisjahr schaffen. Ein wichtiger Aspekt ist der Start deines ersten Permakultur Projekts.

Der Startworkshop wird geleitet von Sebastian Kaiser und Ulrike Meißner aus dem Weiterbildungsteam.

 

Startworkshop

 

Die Thematischen Kurse im Basisjahr – Intensive Einblicke in konkrete Anwendungsbereiche

Bei den thematischen Kursen steht jeweils einer der praktischen Anwendungsbereiche von Permakultur Design im Fokus, wie z.B. Gärtnern und Selbstversorgung, Geländeplanung oder soziale Permakultur. Du lernst, welche konkreten Permakultur Strategien es in dem jeweiligen Anwendungsbereich gibt, wie diese mit dem Designprozess in Verbindung stehen und welches bereichsspezifische Fachwissen für ein gutes Permakultur Design nötig ist. Außerdem werden einzelne Techniken praktisch ausprobiert. Damit vertiefst du dein Wissen aus dem Permakultur Designkurs und wirst angeregt, dir weiteres Fachwissen und -können selbständig anzueignen. Gleichzeitig bieten die Kurse dir die Gelegenheit, Tutor*innen der Permakultur Akademie näher kennen zu lernen.

 

Kurs 1:
Gärtnern powered by Permakultur
17.-20.8.2017
Lebensgarten Steyerberg / Niedersachsen

In diesem Kurs möchten wir euch möglichst praxis-nah die brauchbaren Grundlagen des Gärtnerns vermitteln, wie zum Beispiel: Nährstoffe und Bodenleben, Anzucht, Vermehrung und Aussaat, Mischkultur und Fruchtfolge. Ihr könnt am Kursort die verschiedenen Beet-Typen kennenlernen. Außerdem werden wir den Bau von Wegen, Plätzen und Mauern sowie von Teichen mit unterschiedlichen Dichtungsmaterialien besprechen. Da wir uns während des Kurses auf einem permakulturell gestalteten Gelände befinden, lässt sich zu jedem Thema leicht der Bezug zum Gesamtkonzept zeigen. Alles, was sich zeitlich machen lässt, möchten wir gern praktisch mit euch ausprobieren.
 

Der Kursort: www.lebensgarten.de
 


Jonas GampeJonas Gampe beschäftigt sich seit 2007 intensiv mit Permakultur und ist seit 2012 Permakultur Designer. Er ist seit 10 Jahren als Landschaftsgärtner tätig und besuchte die Technikerschule in Veitshöchheim. Er konnte vor allem in seinem Pilot-Projekt, dem „Permakultur-Park Bischbrunn“, in den letzten fünf Jahren vielfältige Erfahrungen im Bereich der großflächigen Anlage von landwirtschaftlichen Permakulturen sammeln. „Ein besonderes Anliegen habe ich an der Ausbildung fähiger Permakultur-Designer für den Landwirtschafts-Sektor, um Landwirten mit dem Konzept Permakultur zur Hand zu gehen und somit eine sinnhaftig-gesteuerte und nicht mehr subventions-gesteuerte Landwirtschaft zu fördern (was ja die ursprüngliche Idee von Permakultur war)“

Nesrin CaglakNesrin Caglak ist Permakultur Designerin und gelernte Gemüsegärtnerin. Sie gibt seit 2012 mit viel Feude Permakultur Kurse und bietet außerdem Planung und Beratung für Permakultur Projekte an. Sie lebt mit ihrer kleinen Famile in einem großen Wohnprojekt in Freiburg. Ihre Schwerpunkte sind Selbstversorgung, Gemüseanbau und Mischkultur, urbane Permakultur und die Gestaltung von lebendigen Landschaften, Gärten oder sozialen Systemen.

 

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Kurs 2:
Gemeinsam wirken - zukunftsfähig gestalten
30.11.-03.12.2017
Villa Locomuna / Kassel


Dieser Kurs thematisiert die Möglichkeiten und Wirkungsweisen der Permakultur für die Gestaltung unseres Zusammenlebens. Wie können wir „People Care“ umsetzen und leben? Auf welche Weise können wir soziale Zusammenhänge - sei es die Arbeit einer Projektgruppe oder das Leben in einer Gemeinschaft bzw. der eigenen Nachbarschaft - so mitgestalten, dass wir eine Transformation unserer Gesellschaft in Richtung Zukunftsfähigkeit wirklich befördern? Dazu gehören sowohl das Bewusstmachen unserer eigenen Bedürfnisse als auch Fragen dazu, welche Art von Kommunikation Verbindung herstellt, wer wir in Gruppen sind und in welchen Machtverhältnissen wir uns gesellschaftlich bewegen und wie wir damit konstruktiv umgehen können. Wir lernen von der Weisheit indigener Kulturen, wie sie über ein tiefes Verständnis der Rhythmen in der Natur auch in ihren Gemeinschaften Wertschätzung, Zugehörigkeit und Ganzheit fördern. Zudem wird es Raum geben, um ein von euch gewähltes weiteres Thema an einem der Kurstage zu erkunden.


Der Kursort: www.villa-locomuna.de



Judit BartelJudit Bartel ist Erwachsenenpädagogin, Kulturanthropologin (M.A.) und Permakultur Designerin mit den Schwerpunkten Soziale Permakultur sowie Kultur und Kulturwandel. Seit 2007 begleitet sie die Teilnehmenden an der Permakultur Design Weiterbildung bei der Gestaltung ihrer Lernwege. Sie nutzt und erforscht Permakultur
als vielseitigen Werkzeugkoffer, um Zukunftsfähiges in die Welt und den eigenen Alltag zu bringen. Sie lebt mit ihrer Familie in Mittelfranken, gärtnert zur eigenen Selbstversorgung und übernimmt gelegentlich permakulturelle Geländeplanungen und Prozessbegleitungen. Ihre eigenen Lernfelder sind derzeit Naturverbindung und die verbindungsstiftende Arbeit mit den acht Schilden.

Judit BartelJoel Campe ist Permakultur Designerin, die mit Leidenschaft netzwerkt und Projekte koordiniert. Sie lebt seit 2003 im Ökodorf Sieben Linden, einem großen Gemeinschaftsprojekt, das sie unter anderem von ihrer Ausbildung in Ökologischem Landbau zur Sozialen Permakultur geführt hat. Ihr ist es ein Anliegen, Menschen mit Permakultur zu inspirieren und so einen Beitrag zu ihrer Selbstermächtigung zu leisten. Deshalb ist sie an der Permakultur Akademie aktiv, unterstützt durch einen friedenspolitischen Verein Menschen in sozialen Bewegungen und macht eine Weiterbildung zur systemische Supervisorin. Und wenn sie daneben nicht gerade auf europäischer Ebene Permakultur Netzwerke knüpft, schwingt sie im Waldgarten die Sense.

 

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Kurs 3:
Waldgärten und weitere großflächige Landnutzungsmöglichkeiten und ihre Gestaltung in der Permakultur
26.-29.4.2018  
Bannmühle / Odernheim am Glan / Nordpfalz

Waldgärten sind vielfältige Anlagen aus vorwiegend mehrjährigen Nutzpflanzen, wie Bäumen, Sträuchern, Stauden, Kräutern und Pilzen. Sie orientieren sich an natürlichen Waldökosystemen.

Wie in natürlichen Ökosystemen folgt die permakulturelle Landnutzung einer, hier planvoll angelegten, Sukzession. Waldgärten sind nicht die einzigen Systeme die dieser Richtung folgen, auch Agroforstwirtschaft nutzt Sukzession im Aufbau und in der Ertragsplanung. Carbon farming ist eine Methode, Kohlenstoff in Form von Humus und Holzkohle zum Nutzen für Klima und Bodenfruchtbarkeit in die Ackerkrume zu bringen. Keyline farming macht ähnliches fürs Wasser. All diese Konzepte werden im Kurs im Hinblick auf den Kursort, den Biolandhof Bannmühle, betrachtet. Bei der Gestaltung großer Flächen arbeiten wir hier vom Muster zum Detail. Auf Papier oder im Modell geben wir den Ergebnissen unseres Planungsprozesses Form.

Der Kursort: www.bannmuehle.de

 


Harald WedigHarald Wedig ist gelernter Gärtner und Sozialarbeiter und akkreditierte zum Permakultur Designer 1993. Er ist  Waldgarten- und Strohballenbau-Pionier der ersten Stunde, Permakultur Aktivist,  Tutor und Kursleiter der Permakultur Akademie. Kursschwerpunkte sind Praxiskurse zu den Themen Waldgarten, Selbstversorgung, großflächiges Gestalten und ökologisches Bauen sowie PDKs. Harald sammelte Erfahrung im Design und bei der Umsetzung von Permakultur Projekten, Waldgärten und Strohballenhäusern in vielen europäischen Ländern und der Türkei.  Sein eigenes Projekt folxgarden in Odernheim am Glan befindet sich im Aufbau.

Monika FrankMonika Frank ist Permakultur Designerin mit Studium der Landespflege. Seit sechs Jahren lebt sie in Frankreich mit kleinem Garten und einer Pachtfläche in Zone 5. Sie beschäftigt sich am liebsten mit Pflanzen, studiert ihre Heilkräfte und verarbeitet sie. Aber eigentlich gehört sie zum fahrenden Volk... Durch die Organisation und Begleitung von Reisen zu Permakulturisten in Europa möchte sie Menschen und Orte verbinden und autonome Lebensgestaltungen anschaulich machen. Design und Konzepte entwickeln sind ihre Leidenschaft, die sie gerne in Kursen teilt. An Permakultur begeistert sie das systemisch-vernetzte Denken, die Schonung der Ressourcen und die Möglichkeit, mit kleinen Änderungen viel zu erreichen.

 

Abschlussworkshop – Abrunden und Bilanz ziehen
16. - 19.8.2018
Kettewitz / Meißen / Sachsen

Vom 16.-19. August 2018 werden wir das Basisjahr auf dem Permakultur-Gelände von Ulrike Meißner in Kettewitz feierlich beschließen. Die vergangenen 14 Monate ziehen noch einmal an uns vorbei und wir reflektieren Erlebtes und Gelerntes. Den Schwerpunkt bilden an diesem Wochenende die Projektpräsentationen  – du wirst eins deiner zwei Projekte samt deiner Lernerfahrungen vorstellen und konstruktives Feedback erhalten.
Die Präsentationen der anderen Teilnehmer*innen bieten spannende Impulse und Inspirationen für dein weiteres permakulturelles Wirken. Neben einem Ausblick auf die Aufbauphase der Weiterbildung tauschen wir uns aus über das Permakultur-Netzwerk in Deutschland und die Möglichkeiten, mit anderen Permakultur Aktiven in Kontakt zu bleiben. Den Abschluss des Basisjahres bildet die Übergabe des Zertifikates.

 

Neben einem Ausblick auf die Aufbauphase der Weiterbildung tauschen wir uns aus über das Permakultur Netzwerk in Deutschland und die Möglichkeiten, mit anderen Permakultur Aktiven in Kontakt zu bleiben.

 

Den Abschluss des Basisjahres bildet die Übergabe des Zertifikates.

 

Weitere Elemente im Basisjahr

 

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Fernkurs „Der rote Faden“ – Auch im Alltag dranbleiben
Der Fernkurs hilft dir dabei, in den Monaten zwischen den Kursen am Thema und mit den anderen Teilnehmenden in Kontakt zu bleiben. Ihr bekommt Aufgaben mit Fragen, Übungen und Arbeitsmaterialien zu verschiedenen Themen gestellt, z.B. „Beobachten: wertschätzen und mit dem arbeiten, was da ist“, „Beziehungen wahrnehmen – Zusammenhänge verstehen“ oder „An lebendigen Prozessen teilhaben“.
Bei moderierten Telefonkonferenzen kannst du dich mit den anderen aus deiner Gruppe und den Basisjahrbegleiterinnen zu diesen Aufgaben austauschen. Außerdem steht im Internet ein gemeinsamer Arbeitsraum für Austausch und Feedback zur Verfügung. Der regelmäßige Kontakt zu einem/einer Lernpartner*in aus deiner Gruppe bietet Gelegenheit für gemeinsames Lernen und wechselseitige Inspiration.

 

Lernpat*innen – Sich gegenseitig inspirieren und unterstützen
Beim Startworkshop finden sich je zwei Teilnehmer*innen der Weiterbildung zu einer Lernpartnerschaft zusammen, um sich im Laufe des Jahres gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen. Die Partnerschaft ist individuell gestaltbar: sinnvoll wäre eine lokale Nähe, gemeinsame Themen oder es entscheidet einfach die Sympathie. 

 

Zwei eigene Permakultur Projekte – Im eigenen Umfeld ins Tun und ins Gestalten kommen
Während des Basisjahres arbeitest du an mindestens zwei eigenen Permakultur Projekten, mit denen du Aspekte einer  zukunftsfähigen Kultur in dein Lebensumfeld bringst und ins praktische Tun kommst.
Die Projekte können ihren Schwerpunkt entweder in der eigenen praktischen und ans konkrete Umfeld angepassten Umsetzung bewährter Permakultur Strategien haben (wie z.B. der Bau einer Komposttoilette). Oder der Schwerpunkt liegt auf dem Designaspekt, d.h. in der Anwendung permakultureller Gestaltungsmethoden, um eine sinnvolle und zukunftsfähige Lösung für ein ungeklärtes Problem zu entwickeln bzw. ein Gelände entsprechend der Nutzungswünsche und der Potentiale der natürlichen Gegebenheiten zu gestalten.
Wenn du die Weiterbildung in der Aufbauphase fortsetzen möchtest, so ist es nötig, dass mindestens eines deiner Projekte ein Designprojekt ist und von dir dokumentiert wird (mehr dazu erfährst du im Lauf des Basisjahres). Eins deiner Projekte präsentierst du auf dem Abschlussworkshop.

 

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Tutorien – Individuelle Begleitung durch Expert*innen

Im Basisjahr wählst du eine von drei Möglichkeiten, dich in einem gewählten Schwerpunkt persönlich beraten zu lassen durch Telefon- und Mailkontakt sowie einem ca. vierstündigen Treffen mit dem jeweiligen Tutor oder Coach, die alle ausgebildete Permakultur Gestalter*innen sind. Gewählt werden kann zwischen den Schwerpunkten

1. Permakultur Design
2. Permakultur Fachinput
3. Persönliches Coaching

 

Zu 1. Permakultur Design Im Designtutorium schaust du zusammen mit einem selbst gewählten Tutor deine Projektarbeit an und erarbeitest mit ihm dein Wissen über Designprozesse, -methoden und -prinzipien. Darüber hinaus hilft dir der Designtutor, die eigene Arbeit qualitativ einzuschätzen, die eigenen Projekte anschaulich präsentieren und darstellen zu können.

Zu 2. Permakultur Fachinput Das Fachtutorium dient dazu, dir über einen Experten in dem jeweiligen Gebiet Fachwissen anzueignen oder fachliche Anregungen für eins deiner Projekte zu erhalten. Fachtutor*innen können alle Permakultur Designer*innen der Akademie sein, die sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert haben, wie z.B. Waldgarten, Strohballenbau, Pädagogik.

Zu 3. Persönliches Coaching Viele Menschen, die in Permakultur eine Möglichkeit sehen, ihren Lebensstil zu mehr Nachhaltigkeit zu verändern, befinden sich in einer Umbruchsituation oder sind auf der Suche nach neuen Lebensfeldern. Das persönliche und ressourcenorientierte Coaching unterstützt dich darin, Fragen zu klären oder Herausforderungen zu meistern.
 

Zertifikat
Das Basisjahr schließt ab mit dem „Zertifikat des Basisjahres Permakultur Design (PKA)“.
Voraussetzungen für den Erhalt dieses Zertifikats sind:
der Besuch von Start- und Abschlussworkshop
der Besuch von mind. vier der fünf Kurse bzw Workshops
Präsentation eins deiner Permakulturprojekte auf dem Abschlussworkshop
12 Notizen (eine pro Monat, Umfang: mind. eine halbe A4-Seite) zu gemachten Lernerfahrungen (im Fernkurs, in Vertiefungskursen oder in der eigenen Projektarbeit)

 

Akkreditierung 


Das Basisjahrteam – kontinuierliche Begleitung und Ansprechmöglichkeit über das Jahr hinweg


Zwei Permakultur Designerinnen aus dem Weiterbildungsteam leiten den Start- und den Abschlussworkshop und begleiten euch im Fernkurs. Sie geben Feedback zu den Fernkursaufgaben und moderieren die Telefonkonferenzen. Außerdem stehen sie dir für Fragen und individuelle Beratungsbedarfe zur Verfügung.

 

Uli MeissnerUlrike Meißner ist Permakultur Designerin und Ingenieurin für Ökologie und Umweltschutz (FH). Sie leitet Kurse und ist Tutorin der Akademie. Als Redakteurin betreut sie den Bereich Permakultur der Zeitschrift „Oya“.  An Permakultur begeistert sie die positive Grundhaltung, Dinge selbst in die Hand nehmen und gestalten zu können. Seit ihrer Kindheit gärtnert sie an unterschiedlichen Standorten und startete 2014 an ihrem neuen Wohnort  mit der Geländeentwicklung auf ca. 1 ha. In Kombination mit Tierhaltung entsteht derzeit ein neuer Gemüsegarten. Obstbäume und Sträucher werden gepflanzt. Sie hält Schafe, Kaninchen und Bienen, vermehrt Pflanzen und gewinnt eigenes Saatgut.

 

SebastianSebastian Kaiser ist als Permakultur-Designer und Kursleiter selbständig tätig und lebt in Dresden. Nach praktischen Erfahrungen auf Reisen und in der Bio-Landwirtschaft ist er seit einigen Jahren überzeugter Stadtbewohner und Netzwerker sowie leidenschaftlicher Koch und Fermentierer, Selbermacher und Reparierer.
Als Gründungsmitglied der UFER-Projekte Dresden e.V. und Mit-Initiator des Gartennetzwerks engagiert er sich mit und in Gemeinschaftsgärten, die als Kristallisationspunkte für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung von unten wirken. Partizipative Planungsprozesse, ausgewogene Organisationsentwicklung und konstruktives Einmischen in lokale Politik und Verwaltung liegen ihm ebenso am Herzen wie das praktische Erlernen und Weitergeben von hands-on-Fähigkeiten. In der Akademie ist außerdem er in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sowie für Kommunikations- & IT-Infrastrukturen zuständig.

 

-> Kosten und Rahmenbedingungen

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