diploma of/applied/permaculture/design

Permakultur Akademie
Permakultur Institut e.V.
Im Garten 11
51503 Hoffnungsthal
Tel: 02205-9198383

Die Aufbauphase – den Garten vergrößern...

Wenn du in deinem jeweiligen Berufsfeld mit den Werkzeugen der Permakultur arbeiten willst oder auf deinem Weg zum*zur Pionier*in des Wandels Lernerfahrungen sammeln möchtest, die du mit anderen Mitstreitenden und erfahrenen Permakultur-Gestalter*innen gemeinsam evaluierst, dann ist die Aufbauphase genau das Richtige für dich.

Perlenkette Aufbauphase

Im Laufe der zweijährigen Aufbauphase der Permakultur Design Weiterbildung sammelst du eine Menge Erfahrungswissen und baust sukzessive deine Gestaltungskompetenzen aus. Als angehende*r Permakultur Gestalter*in entscheidest du selbst, ob du mit deinen Projekten einen Beitrag zur zukunftsfähigen Landnutzung, ökologischem Bauen, gemeinwohlorientiertem Wirtschaften oder verbindenden und erfüllenden Arbeitskontexten leisten möchtest. Grundsätzlich kommt dir das in der Aufbauphase Erlernte überall dort zugute, wo langfristig tragfähige Lösungen, Selbstorganisation sowie Resilienz eine große Rolle spielen. 

 

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Voraussetzungen für den Einstieg in die Aufbauphase: 

Falls du an einem Basisjahr der Permakultur Akademie teilgenommen hast:

  • Eine schriftliche Dokumentation eines Permakultur Design Projekts
  • Entwurf und Dokumentation eines persönlichen Lernwegdesigns für die Aufbauphase. Bitte lade dir hier das Handout zur Erstellung deines Lernwegdesigns runter.


Falls du direkt in die Aufbauphase einsteigen möchtest:  

  • Erfolgreiche Teilnahme an einem Permakultur Design Kurs
  • Eine schriftliche Dokumentation eines Permakultur Design Projekts
  • Entwurf und Dokumentation eines persönlichen Lernwegdesigns für die Aufbauphase. Bitte lade dir hier das Handout zur Erstellung deines Lernwegdesigns runter.  
  • Ein Tutorium mit einer*m PK-Gestalter*in der PKA (siehe Liste aller Tutor*innen der Permakultur Akademie)


Außerdem empfehlen wir dir:

  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder wenigstens drei Monate praktische Erfahrung in einem anvisierten beruflichen Wirkungsfeld.

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Die Aufbauphase im Detail

In diesem PDF erfährst du alles über die Aufbauphase Start September 2017

Montage Aufbauphase

 

Die Aufbauphase verlangt ein hohes Maß an Selbstorganisation von dir. Im Mittelpunkt der Weiterbildung zur*m Permakultur Gestalter*in stehen deine selbständig entworfenen und umgesetzten Permakultur Designprojekte.

 Pflanzen in SchuhenFoto: onnolo cc by sa

 

Permakultur Designprojekte
Anhand der Designprojekte sammelst du Erfahrung in der Anwendung von Gestaltungsmethoden und schulst dein Prozessverständnis. Die insgesamt zehn Designprojekte entsprechen den internationalen Standards vieler Permakultur Institute weltweit. Ein bis zwei Projekte hast du bereits im Vorfeld gestaltet, ein weiteres Projekt wird durch das Lernwegdesign abgedeckt. Das heißt, du wirst während der Aufbauphase sieben bis acht weitere Designprojekte erarbeiten.
Mindestens fünf deiner Designprojekte müssen sich zum Zeitpunkt der Akkreditierung in der Umsetzungsphase befinden. In zwei deiner Projekte arbeitest du für externe Auftraggeber*innen. Außerdem ist mindestens eines der Designprojekte ein landbasiertes und mindestens eines ein nicht-landbasiertes Designprojekt (z.B. ein soziales, konzeptionelles oder ökonomisches Design).
Für die Arbeit an deinen Designprojekten empfehlen wir dir, mit einem Arbeitsaufwand von mindestens einem Tag pro Woche zu rechnen.

Tutorien
Während der Aufbauphase werden dich zwei erfahrene Permakultur-Gestalter*innen als Tutor*innen auf deinem Lernweg begleiten. Eine*n Tutor*in hast du bereits vor dem Eintritt in die Aufbauphase gefunden. Die zweite Person wirst du dir im Laufe des ersten Jahres der Aufbauphase hinzunehmen. Du stehst mit Deinen Tutor*innen in regelmäßigem Kontakt und sie unterstützen dich bei der Arbeit an deinen Designprojekten. Mit deiner*m ersten Tutor*in stehen dir im Rahmen der Aufbauphase zwei Tutorien à 4h zur Verfügung. Mit der*m zweiten Tutor*in stehen dir insgesamt drei Tutorien à 4h zur Verfügung. Den Zeitpunkt und die Gestaltung deiner Tutorien machst du mit deiner*m jeweiligen Tutor*in aus.

Dokumentation
Du dokumentierst die Arbeit an deinen Projekten so, dass der Gestaltungsprozess, die angewandten Methoden, der finale Entwurf, die Umsetzungsschritte und die Lernergebnisse für Dritte nachvollziehbar werden. Auf diese Weise gewährst du deinen Tutor*innen und Anderen Einblicke in deine gegangenen Schritte. Darüber hinaus regt das Verfassen der Projektdokumentationen dich dazu an, deine Herangehensweisen zu reflektieren.
Neben den zehn Projektdokumentationen hältst du in Monatsnotizen die Entwicklung deines Verständnisses von Permakultur und von Gestaltungsprozessen, zentrale Lernerfahrungen und deine Aha-Erlebnisse sowie deine persönlichen Meilensteine auf dem Weg zur Akkreditierung fest. 



Plan

 

Präsenzkurse

Der Startworkshop
29. bis 30. September 2017
Lebensbogen in Zierenberg bei Kassel
Leitung: Petra Krubeck & Sina Goudarzi

An diesem Termin werden wir uns zunächst Zeit nehmen, uns gegenseitig kennen zu lernen. Darüber hinaus werden wir sämtliche Fragen zur Aufbauphase klären und wertvolle Tipps für die Wahl deiner Designprojekte und deiner*m zweiten Tutor*in geben. Jede*r Teilnehmende wird dazu eingeladen, der Gruppe das persönliche Lernwegdesign vorzustellen. Auf diese Weise wirst du allmählich herausfinden, mit welchen Teilnehmenden du gemeinsame Interessen und/oder Herausforderungen teilst. Die Bildung der Lerngruppen wird ebenfalls auf Grundlage der Präsentationen und des sich daraus ergebenden Austauschs ergeben. 

 

Der Themenkurs „Vernetztes Denken und systemisches Kartieren“
Wann: 6. - 9. September 2018
Wo: Ökosiedlung Vauban, Freiburg im Breisgau
Leitung: Ulrike Oemisch & Sina Goudarzi

Lebendige Systeme besitzen eine Reihe von Merkmalen, die sie von mechanischen Systemen stark unterscheiden. Ihre Elemente weisen eine hohe Autonomie auf und stehen auf unterschiedlichen Ebenen miteinander in Wechselwirkung. Die Kräfte, die in lebendigen Systemen wirken, sind in der Regel nur eingeschränkt voraussehbar und veränderbar. Um einen besonnenen Umgang mit ihnen zu entwickeln, müssen wir uns darin schulen, stets das „große Ganze“ im Blick zu behalten.
Unsere Denkweise ist durch Schule, Ausbildung oder Studium jedoch stark vom Rationalismus geprägt. Aufgrund dieser Prägung neigen wir dazu, vorwiegend linear und monokausal zu denken. Dadurch fällt es uns nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren, um die Eigenarten und Fallstricke im Umgang mit lebendigen Systemen rechtzeitig wahrzunehmen und unsere Maßnahmen entsprechend anzupassen.
Indem wir uns darin üben, „vernetzt zu denken“ können wir diese linearen Denkweisen überwinden lernen. Das systemische Kartieren ist eine relativ niedrigschwellige und dennoch effektive Methode, die uns auf dem Weg zum vernetzten Denken eine wertvolle Hilfe sein kann.
 

Themenkurs „Professionell Arbeiten mit Permakultur“
Wann: 12. bis 15. April 2018
Wo: Tagungshaus Bredbeck, Osterholz Scharmbeck bei Bremen
Leitung: Petra Krubeck & Sina Goudarzi

Bei diesem Themenkurs erörtern wir gemeinsam, was Professionalität im Zusammenhang mit Permakultur Gestaltung bedeutet. Wir erarbeiten Strategien, wie die Qualitäten von Permakultur Gestaltung in die Gesellschaft und insbesondere in die unterschiedlichen Berufs- und Wirkungsfelder integriert werden können. Anschließend überträgst du diese Strategien auf dein persönliches Lernwegdesign und leitest daraus konkrete Schritte ab, die du dir im Rahmen der Aufbauphase für die Umsetzung vornimmst.
 

Der Permakultur Designkurs für Fortgeschrittene
Wann: Mai/Juni 2019
Wo: Wird noch bekannt gegeben
Leitung: Zwei Permakultur Designer*innen

Beim sechstägigen Permakultur Designkurs für Fortgeschrittene wirst du dich gemeinsam mit anderen Teilnehmenden anhand einer realen Gestaltungsaufgabe in einen lebendigen Gestaltungsprozess begeben, dich in diesem orientieren und gemeinsam den jeweils nächsten passenden Schritt finden. Du erfährst, welche Qualitäten die Phasen der Beobachtung, Analyse, Bewertung, des Entwerfens und Sukzession haben und auch der Auftraggeber wird als Teil des Prozesses beleuchtet. Ziel ist es, deine Methodenkompetenz zu vertiefen, deinen Werkzeugkoffer zu vergrößern und dich selbst sowie entstehende Synergien beim Arbeiten im Team zu erfahren.

Kleingruppe OutdoorFoto: Christiane Kupfer

 

Weitere Elemente in der Aufbauphase

Der Fernkurs
Termine: Januar 2018, Juni 2018, Januar 2019, Juni 2019
Format: Telefonkonferenzen, Arbeitsmaterialien, Aufgaben, Feedback zu deinem Beitrag
Leitung: Aufbauphasenteam

Welche Kernroutinen, also welche Fähigkeiten und selbstverständlichen Herangehensweisen, praktizieren professionell arbeitende Permakultur Designer*innen, um kompetent beraten, entwerfen und umsetzen zu können? Im Fernkurs wirst du anhand von Aufgaben und Arbeitsmaterialien einige dieser Kernroutinen einüben bzw. vertiefen können. Bei moderierten Telefonkonferenzen tauschst du dich mit anderen Teilnehmenden und einer Person aus dem Aufbauphasenteam zu den jeweiligen Kernroutinen aus und ihr benennt gemeinsam weitere Kernroutinen, die für professionelles Arbeiten mit Permakultur Design hilfreich sind. Außerdem steht im Internet ein gemeinsamer Arbeitsraum für Austausch und Feedback zur Verfügung. Die Kernroutinen des Basisjahres bilden die Grundlage für die Kernroutinen der Aufbauphase..

Akademiewochenende
Wann: September/Oktober 2019
Wo: Wird noch bekannt gegeben
Leitung: Zwei Menschen aus dem Weiterbildungsteam der Permakultur Akademie

Auf den jährlich stattfindenden Akademiewochenenden triffst du Tutor*innen, Teilnehmende anderer Weiterbildungsjahrgänge und Permakultur Anwender*innen aus dem deutschsprachigen Permakultur-Netzwerk. Hier ist Raum für kollegialen und fachlichen Austausch, für Vernetzung, für die Entstehung neuer Designprojekte, für Akkreditierungen und für die aktive Mitgestaltung der Permakultur Akademie.

Lerngruppen
Zu Beginn der Aufbauphase finden sich drei bis fünf Teilnehmende der Aufbauphase zu einer Lerngruppe zusammen, um sich im Laufe der Weiterbildung gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen. Die Lerngruppen sind individuell zusammenstellbar: Sinnvoll wären z.B. geographische Nähe, gemeinsame Interessengebiete oder es entscheidet einfach die Sympathie.

Der Fachinput
Beim Fachinput wirst du einer interessierten Öffentlichkeit über die Anwendung von Permakultur Gestaltung in deinem professionellen Kontext berichten. Dabei kann es sich z.B. um einen Bericht handeln, wie du Permakultur Gestaltung erfolgreich in deinen beruflichen Alltag integriert hast. Alternativ kannst du den Fachinput auch dafür nutzen, um fachspezifisches Wissen und Methoden vorzustellen, mit denen du arbeitest, um in deinem Anwendungsfeld zu guten Gestaltungen zu kommen. Diese sollten über die methodischen „Klassiker“, die im Permakultur Designkurs und in der Weiterbildung vermittelt werden, hinausgehen. Der Fachinput findet in der Regel auf einem Akademiewochenende statt.

Die Akkreditierung  
Wenn deine Tutor*innen dich zur Akkreditierung vorschlagen, wirst du deine Projektdokumentationen und deine Lernwegdokumentation gemeinsam mit den Akkreditierungsgutachten deiner Tutor*innen offiziell bei der Permakultur Akademie einreichen. Wenige Wochen später wirst du im Rahmen einer Telefonkonferenz mit einer Peer-Group (zwei Permakultur-Gestalter*innen, die nicht deine Tutor*innen waren, sowie eine Person aus deiner Lerngruppe) deinen Lernweg und deine Designprojekte evaluieren.
Sollten alle Peer-Group Mitglieder ihre Zustimmung zur Akkreditierung erteilen, dann bleibt nur noch ein letzter Schritt: Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung (die du dir selbst aussuchen kannst) wirst du eine 45-minütige Abschlusspräsentation über deine Permakultur Design Weiterbildung halten.

 

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Das Aufbauphasenteam

PetraPetra Krubeck sieht in der Permakultur das Potenzial zu einem vernetzten und systemischen Verständnis von der uns umgebenden Welt zu gelangen. So verändert Permakultur ihr eigenes Denken und Handeln im tagtäglichen Leben und führte sie dazu, sich aktiv im Verein im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Organisationsmanagement und Fördergelder einzubringen. Petra lebt und arbeitet im Großraum Köln. 

 

 

SinaSina Goudarzi versteht Permakultur als einen ganzheitlichen Gestaltungsansatz und wendet die Gestaltungsprinzipien und Techniken der Permakultur vor allem in nicht-landbasierten Projekten an. Seine Affinität für Organisationsstrukturen und Systemtheorie hat ihn in zur Organisationsentwicklung geführt. Sina begleitet gemeinnützige Vereine, öffentliche Einrichtungen und mittelständische Betriebe auf dem Weg zu mehr Selbstorganisation und Resilienz.

 

 

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Weiterbildungsziele der Aufbauphase

 

GESTALTUNGSKOMPETENZ


Unter Gestaltungskompetenz verstehen wir die Fähigkeit, Permakultur Gestaltung souverän anwenden zu können. Diese zeigt sich vor allem darin, dass Permakultur Gestalter*innen in der Lage sind, kontextangepasste Methoden und Maßnahmen bewusst und nachvollziehbar einzusetzen. Es geht uns dabei weniger darum, was geplant und umgesetzt wurde, sondern eher warum es gerade auf diese Weise getan wurde. Gestaltungskompetenz gliedert sich in die folgenden drei weiter Teilbereiche:

Gestaltungsprozesse
Am Ende der Weiterbildung erwarten wir von dir, dass du weißt, was ein Gestaltungsprozess ist, welche Strukturierungsmöglichkeiten von Gestaltungsprozessen es gibt und wie du sinnvoll mit Prozessmodellen arbeiten kannst. Im Zuge der Aufbauphase sollst du dir ein offenes, flexibles, kreatives und prozessorientiertes Verständnis von der Arbeit mit Designprozessen aneignen.

Gestaltungsmethoden
Ein wichtiger Ertrag aus der Aufbauphase ist die Entwicklung deines persönlichen „Methodenkoffers“. Zum Ende der Aufbauphase möchten wir, dass du dir ein ein ausreichendes Repertoire an Methoden für die einzelnen Phasen des Gestaltungsprozesses angeeignet hast und darüber Bescheid weißt, unter welchen Umständen und in welchen Reihenfolgen sie sinnvoll eingesetzt werden können.

Integriertes Fachwissen
Da wir im Rahmen der berufsbegleitenden Weiterbildung zur*m Permakultur Gestalter*in kein detailliertes Fachwissen zu allen potenziellen Wirkungsfeldern der Permakultur vermitteln können, solltest du entweder in der Lage sein, dir das nötige Fachwissen für deine jeweiligen Projekte im ausreichenden Maße selbst anzueignen, oder es durch eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder durch berufliche Erfahrungen bereits mitbringen.

 

Kleingrupp am tischFoto: Christiane Kupfer  

 

PARTIZIPATIONSKOMPETENZ
 

Neben der Gestaltungskompetenz ist eine weitere zentrale Fähigkeit von Permakultur Gestalter*innen, sich in ihren jeweiligen Wirkungsfeldern proaktiv einzubringen, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Sie wissen, dass lebendige Systeme offen und flexibel sind und dass diese Betrachtungsweise besondere Fähigkeiten im Umgang mit ihnen verlangt. Die Entwicklung von Partizipationskompetenz ist deshalb ein weiteres Lernziel der Aufbauphase. Wir unterscheiden hierbei vier Teilziele:

Praktisches Erfahrungswissen
Praktisches Erfahrungswissen entsteht, indem du persönliche Erlebnisse verarbeitest, vergleichst und Schlüsse daraus ziehst. Mit Hinblick auf die Aufbauphase entsteht es in erster Linie durch die Umsetzung deiner Permakultur Designprojekte, der Evaluation deiner Entwürfe an ihrer Umsetzbarkeit. Aus diesem Grund möchten wir, dass mindestens die Hälfte deiner Designprojekte zum Zeitpunkt deiner Akkreditierung sich in der Umsetzungsphase befinden.

Reflexionsvermögen
Reflexionsvermögen zeigt sich, wenn du deine eigene Rolle und damit deine Teilhabe an Systemen als Mensch, Designer, soziales Wesen, als Element der Welt etc. reflektierst, Schlüsse daraus ziehst und dieses Verständnis in deine permakultuelle Gestaltungsarbeit mit einbeziehst.

Prozessverständnis
Als Permakultur Gestalter*in zeigst du Prozessverständnis dadurch, dass du offen, flexibel und kreativ mit zeitlichen und räumlichen Entwicklungen und Veränderungen umgehen kannst, die sowohl deine Projekte, als auch dich selbst betreffen. Prozessverständnis zeigt sich durch das Einbeziehen von Sukzession in das Design und durch ein Vermögen zum Umdisponieren, zum Aufgeben von Lieblingsideen und festen Bildern, durch die Bereitschaft zum Lernen aus Erfahrung und zum Umlenken in festgefahrenen Situationen. Prozessverständnis umschreibt damit auch das Verständnis, dass in einer Welt, in der alles in Beziehung zueinander steht, statische Zustände ausgeschlossen sind.

Umsetzungsvermögen
Umsetzungsvermögen fragt danach, ob du als angehende*r Designer*in bereit bist, deine Permakultur Designs nicht nur auf dem Papier zu planen, sondern auch umzusetzen. Besitzt du die jeweiligen praktischen Fähigkeiten dazu? Und bist du bereit, dein Design durch die Realität evaluieren zu lassen? Darüber hinaus fragt es dich aber auch, ob du nach den ethischen Grundsätzen der Permakultur handelst und deine Erkenntnisse, die du aus der Permakultur ziehst, in dein eigenes Leben überträgst.

 

Menschen beim Umgraben

 

-> Kosten und Rahmenbedingungen

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