Permakultur Akademie
Permakultur Institut e.V.
Im Garten 11
51503 Hoffnungsthal
Tel: 02205-9198383

Adrian Sina Vollmer

Sina GoudarziMeine Schwerpunkte: Organisationsentwicklung, Systemtheorie, Vernetztes Denken & kognitive Barrieren im Umgang mit Komplexität, Systems Mapping, Mustersprache(n), Achtsamkeit und Servant Leadership. Wohnort: Freiburg

 

Ein Abriss meines Werdegangs mit Permakultur

Im Jahr 2011 bin ich durch Freiwilligeneinsätze bei einer solidarischen Landwirtschaft bei Freiburg im Gespräch mit einem Gemüsegärtner auf den Begriff Permakultur aufmerksam gemacht geworden. Es hat noch eine Weile gedauert, bis ich mir endlich die Zeit nahm, um mich dem Thema ernsthaft zuzuwenden. Als ich schließlich eines Tages mit der Recherche über Permakultur begonnen hatte, war am Abend des selbigen Tages eine Entschlossenheit entstanden, die ich bisher selten in dieser Klarheit verspürt hatte: Ich „musste“ eine Weiterbildung zum Permakultur-Designer absolvieren.

 

Auf inhalticher Ebene unternahm ich (nebem dem Besuch der Kursangebote der Permakultur-Akademie im Rahmen der Weiterbildung zum Permakultur-Designer) einige Exkurse in die Welt der Bauökologie und des Gartenbaus in Form von Praktika, Workshops und einer einjährigen Weiterbildung zum Landschaftsobstbauer. Im letzten Drittel meiner Weiterbildung kam es allerdings zu einer Rückbesinnung auf meine eigentlichen Stärken und Talente, die ich vor Allem in der Gestaltung von sozialen Feldern verorte. Somit fasste ich den Entschluss, dass die landbasierte Permakultur für mich ein Lernfeld bleiben soll, das sich vor Allem in meinem Privatleben entwickeln und entfalten darf. Auf beruflicher Ebene wende ich seither Gestaltungsprinzipien vornehmlich in sozialen und ökonomischen Kontexten an.

 

Vor der Weiterbildung zum Permakultur-Designer studierte ich Humangeografie und Kulturanthropologie an der Uni Freiburg (M.A.) und verbrachte - studienbedingt - viel Zeit im tropischen Asien. Methoden der empirischen Sozialforschung wie die „Teilnehmende Beobachtung“ und das regelmäßige Praktizieren einer Achtsamkeitsmeditation, verleiteten mich zu einer geduldigen und empathischen Auseinandersetzung mit lokalen Kulturen in den bereisten Ländern. Ich hinterfragte zunehmend das eindimensionale Verständnis von Konzepten wie „Fortschritt“ und „Entwicklung“. Letztendlich erkannte ich, dass die Ursachen vieler Probleme des globalen Südens auf die Lebens- und Konsumgewohnheiten der Menschen in den wohlhabenden Ländern des Nordens zurückzuführen sind. Ich entschied mich nach dem Abschluss meines Studiums an der Universität gegen eine konventionelle Laufbahn in der Entwicklunszusammenarbeit. Ich wollte statt dessen „Entwicklungshilfe für Deutschland“ betreiben.

Diese beruflichen Ambitionen versuchte ich zunächst durch zwei Anläufe im Sozialunternehmertum zu verwirklichen. Die Weiterbidlung an der Permakultur-Akademie entfachte schließlich meine Vorliebe für systemische Denk- und Arbeitsweisen. Durch die Anwendung permakultureller Gestaltungsprinzipien auf unterschiedliche betriebliche Kontexte, erschloss ich mir allmählich meine aktuellen Wirkungsfelder im Bereich Change-Management und Organisationsentwicklung.

Heute arbeite ich als freiberuflicher Berater und Prozessbegleiter für mittelständische Betriebe und gemeinnützige Organisationen. In meiner Arbeit bewege ich mich oft an den Randzonen der Permakultur, nicht nur weil ich kaum landbasiert arbeite, sondern auch indem ich die Haltungen und Weisheiten der Permakultur in andere – ebenfalls systemisch arbeitenden – Methoden und Techniken einflechte. Auf diese Weise vergegenwärtige ich mir die Stärken und die Lernpotentiale von Permakultur Gestaltung.


 

Meine Rolle als Tutor

Eines meiner persönlichen Anliegen als Mitarbeiter der Permakultur Akademie ist die Qualitätssteigerung unserer Gestaltungsarbeit. In diesem Zusammenhang halte ich eine stärkere Verankerung von Systemdenken (oder vernetztem Denken), Methodenkompetenz und Achtsamkeit für die vielversprechendsten Hebelpunkte. Außerdem erachte ich einen inhaltlichen Diskurs bzgl. der strategischen Weiterentwicklung der Permakultur als zivilgesellschaftliche Bewegung und als ein Transformationsdesign-Tool (z.B. im Sinne einer „Permaculture 3.0) für essenziell.

Ich habe meine Weiterbildung an der Permakultur Akademie in erster Linie als einen intensiven persönlichen Transformationsprozess erlebt und betrachte meinen eigenen Lernprozess im bewussten Umgang mit komplexen adaptiven Systemen als Lebensaufgabe.

Als Tutor gefalle ich mir in den Rollen eines neugierigen Perspektiverweiterers, wohlwollenden Mutmachers, reflektierenden Metaebenenbetrachters und natürlich auch als loyaler Anwalt Deiner persönlichen Lernanliegen, der kritische Fragen an Deine Nachlässigkeiten nicht scheuen wird.

 

Von den Studierenden wünsche ich mir eine hohe Reflexionsbereitschaft und eine Offenheit für das Prozesshafte. Mir gefällt das Bild einer gemeinsamen Erforschung (auf Augenhöhe) über die Ausdrucksweisen von Komplexität und der Erzeugung eines Feldes, in dem sich Dasjenige zeigen darf, was gelernt werden will – seien es nun Anbaumethoden, Planungswerkzeuge oder persönliche transformative Lernerfahrungen.

 

Sina lebt mit seiner Familie in der Ökosiedlung Freiburg-Vauban.

 

Sina bietet Designtutorien und Fachtutorien an.

 

Kontakt: 

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